Bestandsanalyse zum historischen Zeitpunkt im GQM MES
Zuletzt aktualisiert am: 06.07.2026
Das Wichtigste in Kürze:
- Analysieren Sie Lagerbestände zu jedem beliebigen Stichtag in der Vergangenheit präzise und nachvollziehbar.
- Grundlage sind die im GQM MES erfassten Lagerbewegungen. Damit wird historische Rückverfolgbarkeit im Alltag nutzbar.
- Gewinnen Sie schnell einen Überblick egal, aus welcher Perspektive: Lager, Chargen, SSCC, Materialien.
- Mit Dashboards und dem integrierten Reporting kommen Sie im Handumdrehen an gewünschte Informationen.

Viele Unternehmen benötigen nicht nur aktuelle Lagerdaten, sondern auch belastbare Informationen über vergangene Bestände. Gerade im Controlling, bei Inventuren oder Audits ist entscheidend, wie Lagerbestände zu einem konkreten Zeitpunkt aussahen.
Mit der neuen Bestandsanalyse erweitert das GQM MES Lagerverwaltungssystem seine Auswertungsmöglichkeiten um eine leistungsstarke Funktion für historische Recherche und Analyse. Nutzer wählen einen beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit und erhalten vollständige Bestandsinformationen zum Stichtag auf Basis der im System gebuchten Lagerbewegungen.
Seiteninhalt:
- Warum historische Lagerdaten wichtig sind
- Historische Bestandsanalyse im GQM MES: so funktioniert’s
- Flexible Auswertungen nach Kriterien
- Pivot oder Dashboard: passende Darstellungen
- Mehrwert für Controlling und Finanzwesen
- Flexible Mengeneinheiten direkt im System
- Mehr Transparenz für Produktion und Lagerlogistik
- Tipps für bessere Lagertransparenz
- Fazit: Historische Lagerdaten intelligent nutzen
Warum historische Lagerdaten wichtig sind
Aktuelle Bestandsinformationen reichen im Unternehmensalltag oft nicht aus. Viele Fragestellungen beziehen sich auf vergangene Zeiträume oder bestimmte Stichtage, zum Beispiel für Monats- und Jahresabschlüsse oder Inventuren.
Unternehmen müssen beispielsweise nachvollziehen können:
- Wie hoch war der Bestand eines Materials am Monatsende?
- Welche Chargen befanden sich zu einem bestimmten Zeitpunkt im Lager?
- Wie entwickelten sich Lagerbestände über mehrere Monate?
- Welche Qualitätsstatus lagen zu einem historischen Stichtag vor?
Ohne integrierte historische Bestandsanalyse sind solche Auswertungen häufig nur mit hohem manuellem Aufwand möglich über Exporte oder Excel-Rekonstruktionen.

Historische Bestandsanalyse im GQM MES: so funktioniert’s
Die neue Funktion in der GRÜN GQM MES Software ermöglicht die Darstellung von Lagerbeständen zu beliebigen Zeitpunkten in der Vergangenheit. Grundlage dafür sind die im System erfassten Lagerbewegungen. Damit entsteht eine transparente Rückverfolgbarkeit historischer Bestandssituationen direkt im Lagerverwaltungssystem.
Die historische Bestandsanalyse eignet sich besonders für:
- Monats- und Jahresauswertungen
- Inventuren und Audits
- Controlling und Bilanzierung
- Produktionsplanung und Disposition
- Qualitätsmanagement
- Chargenrückverfolgung
So erhalten Unternehmen eine deutlich bessere Übersicht über Entwicklungen und können schneller fundierte Entscheidungen treffen.
Flexible Auswertungen nach Kriterien
Die historische Bestandsanalyse bietet umfangreiche Filter- und Recherchemöglichkeiten. Dadurch lassen sich Daten gezielt auswerten.
1. Zeitraum-bezogene Auswertungen
Bestände können flexibel analysiert werden als Wochenübersicht, Monatsübersicht, Quartalsauswertung oder Jahresvergleich. Dadurch lassen sich saisonale Entwicklungen und langfristige Trends schnell erkennen.
2. Analyse nach Material, Charge und Lagerort
Die Auswertung kann individuell gefiltert werden nach Material, Charge, Lagerort oder als Kombination mehrerer Merkmale. Damit entstehen präzise Analysen für operative und strategische Fragestellungen.
3. Qualitätsstatus jederzeit nachvollziehbar
Auch Qualitätsinformationen bleiben transparent. Mengen lassen sich jederzeit nach Qualitätsstatus auswerten, beispielsweise freigegeben, gesperrt oder in Prüfung. So wird auf einen Blick sichtbar, welche Bestände zu einem Stichtag tatsächlich für die Produktion verfügbar waren.
Unterschiedliche Darstellungen für verschiedene Anforderungen
Je nach Einsatzbereich stehen unterschiedliche Darstellungsformen zur Verfügung. Das sorgt für Detailtiefe im Controlling ebenso wie für schnelle Erkenntnisse im operativen Tagesgeschäft.
Pivot-Darstellung für detaillierte Analysen
Die klassische Pivot-Auswertung eignet sich besonders für tiefgehende Analysen und Exportzwecke. Vorteile der Pivot-Darstellung:
- Hohe Detailtiefe
- Flexible Filterkombinationen
- Kreuztabellen für komplexe Auswertungen
- Ideal für Controlling und Export
Dashboard für schnelle Erkenntnisse
Zusätzlich stehen moderne Dashboard-Ansichten zur Verfügung. Komplexe Lagerdaten werden visuell aufbereitet und dadurch schneller verständlich dargestellt. So lassen sich Entwicklungen, Auffälligkeiten und Veränderungen schneller erkennen ohne sich durch Detailtabellen arbeiten zu müssen.
Mehrwert für Controlling und Finanzwesen
Ein großer Vorteil der historischen Bestandsanalyse liegt im Bereich Controlling und Bilanzierung. Unternehmen können Lagerbestände zu historischen Stichtagen bewerten, Monatsbestände vergangener Jahre vergleichen, Inventurwerte nachvollziehen und Auswertungen für Jahresabschlüsse verbessern.
Dadurch entstehen belastbare Grundlagen für betriebswirtschaftliche Entscheidungen und Prüfprozesse mit Daten, die direkt aus dem System kommen, statt aus manuellen Nebenrechnungen.


Flexible Mengeneinheiten direkt im GQM MES
Die Darstellung der Bestände erfolgt entweder in der Basis-Mengeneinheit oder in alternativen Einheiten wie Kilogramm, Liter, Kästen, Fässer oder Paletten. Die Umrechnung erfolgt direkt innerhalb der Programmoberfläche per Knopfdruck. Das erleichtert die tägliche Arbeit und verbessert die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Materialien, insbesondere in heterogenen Lager- und Produktionsumgebungen.
Mehr Transparenz für Produktion und Logistik
Auch operativ bietet die neue Funktion erhebliche Vorteile. Produktionsverantwortliche und Lagerteams erhalten eine bessere Nachvollziehbarkeit vergangener Bestandssituationen und können schneller auf Entwicklungen reagieren.
Die historische Analyse unterstützt unter anderem:
- Ursachenanalysen bei Bestandsabweichungen
- Nachvollziehbarkeit von Materialbewegungen
- Optimierung der Disposition
Besonders in regulierten Branchen oder bei hohen Qualitätsanforderungen schafft die Funktion zusätzliche Sicherheit und Transparenz.
Tipps für mehr Transparenz und belastbare Informationen
Damit historische Bestandsanalysen zuverlässig funktionieren, sollten Unternehmen auf strukturierte Prozesse achten. Wichtige Grundlagen sind:
- Vollständige Erfassung aller Lagerbewegungen
- Regelmäßige Auswertungen
- Klare Lagerstrukturen
- Einheitliche Stammdatenpflege
Dadurch entstehen präzise und belastbare Analyseergebnisse und die Datenbasis wird langfristig konsistenter.
Fazit: Historische Lagerdaten intelligent nutzen
Mit der Bestandsanalyse zum historischen Zeitpunkt erweitert das GQM MES Lagerverwaltungssystem seine Möglichkeiten um eine praxisnahe und leistungsstarke Funktion.
Unternehmen erhalten mehr Transparenz über vergangene Lagerbestände, können Entwicklungen besser nachvollziehen und fundiertere Entscheidungen treffen. Gleichzeitig vereinfacht die Funktion Auswertungen im Controlling, in der Produktionsplanung und im Qualitätsmanagement.
Die Kombination aus visuellen Dashboards und detaillierten Pivot-Auswertungen macht das Feature zu einem wertvollen Werkzeug für moderne Lager- und Produktionsprozesse.
Häufige Fragen zur Bestandsanalyse zum historischen Zeitpunkt im GQM MES
Die Bestandsanalyse zum historischen Zeitpunkt ermöglicht es, Lagerbestände zu einem frei wählbaren Stichtag in der Vergangenheit auszuwerten. Grundlage dafür sind die im GQM MES erfassten Lagerbewegungen, sodass historische Bestandssituationen präzise und nachvollziehbar dargestellt werden können.
Die Funktion eignet sich besonders für Inventuren, Audits, Monats- und Jahresabschlüsse, Controlling, Bilanzierung, Produktionsplanung sowie die Chargenrückverfolgung. Unternehmen erhalten dadurch belastbare Daten für operative und strategische Entscheidungen.
Historische Bestände lassen sich flexibel nach Zeitraum, Material, Charge, Lagerort und Qualitätsstatus auswerten. So sind sowohl detaillierte Recherchen als auch übergreifende Analysen von Bestandsentwicklungen möglich.
Im GQM MES stehen für die historische Bestandsanalyse sowohl Pivot-Auswertungen als auch Dashboard-Ansichten bereit. Pivot-Darstellungen eignen sich für tiefgehende Analysen und Exporte, während Dashboards Entwicklungen visuell und schnell erfassbar aufbereiten.
Unternehmen schaffen mehr Transparenz über vergangene Lagerbestände, reduzieren manuelle Auswertungen in Excel und verbessern die Datenbasis für Controlling, Qualitätsmanagement und Produktionslogistik. Dadurch lassen sich Entwicklungen sicherer bewerten und fundiertere Entscheidungen treffen.
Michael Reithmeier
Vertriebsleiter, GRÜN GQM GmbH
Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Digitalisierung der Lebensmittel- und Getränkeindustrie verantwortet Michael bei der GRÜN GQM GmbH den gesamten Vertriebsbereich – von der Erstberatung bis zum Projektstart. Er bringt umfassende Branchenerfahrung aus der Kaffee- und Getränkeindustrie mit, gepaart mit fundierter technischer und prozessualer Beratungskompetenz.
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